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Blavand Sehenswürdigkeiten - Ausflüge Blavand Reiseführer

Blavand Sehenswürdigkeiten
Blavand Sehenswürdigkeiten
Quelle Bild: © fotolia.de

Obwohl das einstige Fischerdorf Blavand nie im Mittelpunkt historischer Begebenheiten gestanden hat, kann es dennoch mit einigen Sehenswürdigkeiten aus der jüngeren Vergangenheit aufwarten. Blavands ganzer Stolz ist der im Jahr 1901 am Blavandshuk errichtete Leuchtturm, der sich mit imponierenden 39 Metern Höhe am westlichsten Punkt von Dänemark aus den Dünen erhebt. Eine Besichtigung des Leuchtturms ist ebenso unvermeidlich wie der Verzehr einer Wurst am Kiosk davor, die diesem Genuss mit der "letzten Gelegenheit bis England" noch mehr Bedeutung verleiht. Lokale Geschehnisse und interessante Einblicke in Leben, Familie, Seefahrt und Fischerei verspricht ein Besuch im Blavand Museum, das in der alten Schule von Oksby untergebracht ist. Der Eintritt zu diesem sehr hübsch und liebevoll ausgestatteten Museum ist übrigens frei. Ebenso eindrucksvoll ist ein Blick in das Rettungsbootmuseum des Ortes, das in einer der ehemaligen Rettungsstationen eingerichtet wurde. Nicht nur Militärbegeisterte lassen sich von den grauen Betonungetümen der an dieser Küste unvermeidlichen Wehrmachtsbunker beeindrucken. Besonders skurril nehmen sich dabei die Bunker aus, die von dänischen Künstlern mit Maultierköpfen "geschmückt" wurden und von weitem einen sehr ungewöhnlichen Anblick bieten. Besonders bei Sonnenuntergang nehmen diese "Skulpturen" ein beinahe geheimnisvolles Aussehen an. Sehenswert ist auch die im 11. Jahrhundert errichtete Kirche im benachbarten Oksbøl, die vor allem wegen ihrer Kalkmalereien berühmt ist.

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