Die Geschichte von Blavand - Reiseführer Historie Geschichte

- Die Geschichte von Blavand
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Blavand ist ein typischer Urlaubsort, an dem die durchaus wechselvolle Vergangenheit des Königreichs Dänemark vorbeigegangen zu sein scheint. Doch trotz seines eher unspektakulären Daseins als einstiges Fischerdorf kann Blavand dennoch mit einer für das Land bedeutenden historischen Sehenswürdigkeit aufwarten – dem 39 Meter hohen Leuchtturm, der am westlichsten Punkt Dänemarks aus den Dünen emporragt. Er wurde um 1900 erbaut und bietet nach umfänglicher Renovierung einen wunderschönen Blick auf das Meer und die Umgebung von Blavand. Lokale Geschichte und dörfliches Brauchtum finden interessierte Besucher im örtlichen Museum, das in der alten Schule von Oksby eingerichtet wurde. Familie, Natur, dörfliche Begebenheiten und natürlich das Leben auf und mit dem Meer sowie der Fischfang sind die zentralen Themen des Museums. Blavand kann auch in puncto Rettungswesen auf eine lange Tradition zurückblicken. Ein Zeugnis aus der nicht allzu weit zurückliegenden Vergangenheit des Ortes legen die mächtigen grauen Wehrmachtsbunker ab, die im Zweiten Weltkrieg zu den Befestigungsanlagen des Atlantikwalls gehörten. Die sogenannte Tirpitz-Stellung ist die größte Bunkeranlage, die jedoch von der deutschen Wehrmacht nicht zu Ende gebaut wurde. In der Zeit des Kalten Krieges fanden hier Manöver und Schießübungen des dänischen Militärs statt, was jedoch wegen der störenden Geräuschkulisse zugunsten des zunehmenden Fremdenverkehrs allmählich eingestellt wurde.
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